Richter lieben Saint Amour
Warendorf (men). Die Aehnlichkeit ist frappierend : Viele Springexperten fühlten sich gestern Mittag als Eva Bitter mit dem sechsjährigen Hannoveraner Hengst Saint Amour durch die Springpferde-M flog, an die beiden Jahre erinnert, als sie mit Stakkato, dem Vater des Nachwuchshengstes, das Fünfjährigen-Springchampionat gewann und ein Jahr später bei den sechsjährigen Zweite wurde.
Das ging nicht nur den Zuschauern am dichtbesetzen Springplatz so, sondern auch den Richtern im Turm. Mit 9,3 erhielt das Paar aus Münster die Höchstnote in der Finalqualifikation. 25 Paare von ehemals 166 Qualifikanten zogen direkt ins Finale am
Sonntagnachmittag ein, dafür war eine Note von 8,3 und besser nötig. Die zweithöchste
Note von 9,2 gaben die Richter dem von Sebastian Holtgräve-Osthues vorgestellten
Hengst Balou du Rouet v. Baloubet du Rouet aus dem Schockemöhle-Imperium. Zwei
weitere Zuchthengste folgten in der Rangierung mit 9,0. Die gab es für den Holsteiner
Quite Capitol v. Quidam de Revel-Capitano unter Torben Köhlbrand und dem in Borken
stationierten Lissabon von Lordanos-Sion unter Johannes Ehning. Die Note 8,8 erhielt sowohl
Doppel-Europameister Marco Kutscher mit dem Contender Sohn Chogun wie auch dem
letzjährigen Bronzemedaillengewinner bei den Fünfjährigen, Franz Josef Dahlmann mit
Pikeur Corlando v. Contender, und Markus Renzel mit dem mächtigen Schimmelhengst
Centurio v. Cassini II. Seinen hannoverschen Quidam de Revel Sohn Quincy brachte
Marco Kutscher mit 8,7 ins Finale. Dort geht es am Sonntag im Stechen der Wertnoten-Höchsten dann gegen die Uhr.
( Samstag den 3. September 2005 Warendorf – Die Glocke – (men)
Weitere Detail Informationen sowie Fotos folgen in Kürze.
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